Lüften mit System
Wie oft und wie lange du lüften solltest, hängt von der Saison und den Räumlichkeiten ab. Im Herbst und Winter empfehlen sich nur kurze Episoden mit einer Dauer von maximal zehn Minuten. Bleiben die Fenster länger geöffnet, verschwendest du Heizenergie und verursachst dadurch zusätzliche Kosten. Zwei- bis dreimal solltest du am Tag frische Luft in die Innenräume lassen, am besten durch Querlüften. Öffne entgegengesetzt gelegene Fenster, dann verstärkt der Zug den Luftaustausch. Und eines ist ganz wichtig: Sobald die Heizung läuft, solltest du aufs Fensterkippen verzichten. Eine zusätzliche Alternative, gerade in der kalten Jahreszeit, können Raumluftgeräte darstellen. Sie sind in der Lage, die Umgebungsluft durch ein ausgeklügeltes Filtersystem von Schmutzpartikeln, Haaren oder sonstigen Verunreinigungen zu befreien. Ein Ventilator saugt Luft an, schleust sie durch mehrere Filter und gibt sie sauber wieder ab. In den Sommermonaten können ausserdem Pollen aus der Raumluft geholt werden, was die Geräte auch für Allergiker interessant macht.
Fehler vermeiden
Um die vorhandene Heizenergie optimal im Raum verteilen zu können, darf nichts vor dem Heizkörper stehen. Gerade in kleineren Räumen wird, um jeden Quadratmeter auszunutzen, oft ein Regal oder ein Sofa vor dem Heizkörper platziert. Diesen Fehler solltest du ebenso vermeiden wie das Beheizen von Räumen, die stunden- oder sogar tagelang nicht betreten werden. Daher gilt: Bist du über einen längeren Zeitraum abwesend, drehe den Thermostat hinunter. Heutzutage gibt es auch schon zahlreiche Lösungen, die sich aus der Ferne per Smartphone-App steuern lassen. Dauert es im Büro einmal länger oder steht am Abend ein spontaner Kinobesuch auf dem Programm, dann kannst du das Aufheizen der Räume in wenigen Sekunden auf einen späteren Zeitpunkt legen.
Banal, aber nicht uneffektiv
Falls deine eigenen vier Wände mit Aussenrollläden ausgestattet sind, kannst du sie als zusätzliche Isolierung bei kalten Aussentemperaturen herunterlassen. Wenn die Sonne ohnehin 16 Stunden am Tag nicht zu sehen ist, macht das während der Abendstunden auch keinen Unterschied für das Wohlbefinden. Und schliesslich kannst du sogar die Restwärme des Backrohrs nutzen, um die Temperatur in der Wohnung weiter zu steigern. Im Advent ist der Ofen sowieso durch das Backen von Keksen oder des Weihnachtsbratens häufig im Einsatz. Einfach die Tür des Backrohrs nach dem Backen offenstehen lassen und damit die Wohnung heizen.