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Tipps für mobile Heizgeräte: Wohlige Wärme daheim

Frau sitzt am Boden mit einer Decken über den schultern und liest ein Buch, daneben steht ein Heizgerät

Foto: Shutterstock

Schnell aufwärmen

Mobile Heizgeräte und Heizöfen bieten viele unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten. Wenn du zum Beispiel kurzfristig das Gästezimmer erwärmen möchtest, weil du spontan Besuch bekommen hast, oder spontan den Keller aufräumen möchtest, ein mobiles Heizgerät ist dafür ideal. Auch wenn dein Vermieter im Herbst die Zentralheizung noch nicht aktiviert hat, ist ein mobiles Heizgerät eine gute Idee.

Neben dem Einsatz zum schnellen erwärmen von Wohnraum kann eine mobile Heizung gerade im Winter auch einen zusätzlichen Wärmeschub in dein Zuhause bringen. Selbst undichte Fenster werden zu einem kleineren Problem, wenn man den Raum temporär zusätzlich heizen möchte. Langfristig sollte man diese natürlich entsprechen abdichten oder austauschen, um Wärmeverluste zu vermeiden. Aber wie funktionieren die kleinen Helfer eigentlich?

Wie funktionieren mobile Heizgeräte?

Die meisten mobilen Elektroheizer für den Innenbereich arbeiten nach dem Prinzip der Konvektion.

  1. Kalte Luft aus der Umgebung wird angesaugt.
  2. Die Luft fliesst um das Heizelement und erwärmt sich dann.
  3. Die erwärmte Luft wird wieder in den Raum abgegeben.

Das Heizelement kann zum Beispiel aus einem Heizwendel bestehen – ein Draht mit besonders hohem elektrischem Widerstand. Wird er von Strom durchflossen, erhitzt er sich (durch den hohen Widerstand) und kann die vorbeigeführte kalte Luft erwärmen. Modelle mit Keramik-Elementen gewinnen heute immer mehr an Beliebtheit, da sie sich nicht so stark erwärmen und als sicherer gelten.

Mann mit grau rot gemusterten Weichnachtssocken trinkt Kaffee, im Hintergrund ein mobiles Heizgerät

Foto: Shutterstock

Welche Typen gibt es?

Hier sind vier gängige Formen von mobilen Heizgeräten:

1. Heizlüfter

Die klassischen mobilen Heizgeräte sorgen innerhalb kürzester Zeit für Wärme in kalten Zimmern. Sie sind besonders einfach in der Handhabung und müssen nur an den Strom angeschlossen und eingeschaltet werden. Bei grossen Räumen stossen sie allerdings schnell an ihre Grenzen. Temperatur und Gebläse können meist individuell eingestellt werden, sodass man die Wärme genau nach Bedarf regulieren kann. Die Geräte punkten mit geringem Gewicht und einer kompakten Bauweise – sind also perfekt für den mobilen Einsatz und brauchen auch ausserhalb der Heizsaison wenig Stauraum. Das durch den integrierten Lüfter verursachte Geräusch kann bei längeren Einsatz aber unangenehm laut sein.

2. Konvektoren

Konvektoren erwärmen ebenfalls die aus der Umgebung angesaugte Luft, geben sie allerdings im Regelfall nicht über ein Gebläse wieder ab, sondern nutzen die Thermik der Luft, die im erwärmten Zustand nach oben steigt. Das sorgt für geringe Lärmbelastung, da Ventilatoren nicht unbedingt erforderlich sind. Bei Bedarf lässt sich bei vielen Modellen ausserdem ein Gebläse zuschalten, um die Luftzirkulation zu verbessern.

3. Keramikheizer

Hier kommt kein Heizdraht zum Einsatz, sondern eine Keramikplatte, welche Wärme speichern kann. Diese wird auf die Luft übertragen und via Gebläse im Raum verteilt. Manche Keramikheizer bieten auch eine Rotationsfunktion, um die Wärme gleichmässig im Raum zu verteilen.

4. Radiatoren

Diese mobile Elektro-Radiatoren gleichen optisch einem herkömmlichen Heizkörper, sind aber nicht fest installiert, sondern können innerhalb der Wohnung bewegt werden. In ihrem Inneren zirkuliert Öl, das mittels Thermostats auf die gewünschte Temperatur gebracht wird. Zusätzlich speichern Radiatoren die Temperatur länger und geben sie langsam an den Raum ab. Wenn man einen Radiator als mobile Heizöfen auswählt, sollte man sich vorher über die Platzierung Gedanken machen, dass sie deutlich mehr Platz einnehmen wie zum Beispiel Heizlüfter.

Foto: Shutterstock

Tipps für mobile Heizgeräte

  • Bei Heizlüftern sollte man unbedingt darauf achten, dass Stauwärme vermieden wird. Das heisst, sie sollten möglichst frei im Raum stehen und nicht an der Wand. Das erweist sich in kleinen Räumen (zum Beispiel Badezimmern) oft als schwierig. Kann der Heizlüfter nicht genügend Luft ansaugen oder abgeben, überhitzt er und löst im schlimmsten Fall einen Brand aus. Daher sollte unbedingt auf ein Modell mit Überhitzungsschutz geachtet werden.
  • Keine nassen Handtücher über den Heizlüfter legen, denn das behindert ebenfalls die Luftzirkulation und das Gerät kann zu heiss werden.
  • Gute Isolierungen bei Fenstern und Türen helfen ebenfalls Strom für den Heizlüfter und damit Geld zu sparen.

Tipps für den Heizgeräte Kauf

  • Leistung passend zur Raumgrösse wählen: Ein Modell mit geringer Wärmeerzeugung bringt einen grossen Raum vermutlich nicht auf Wunschtemperatur.
  • Thermostat nutzen: Hat der Heizlüfter ein Thermostat, schaltet er sich beim Erreichen der Wunschtemperatur ab und hilft damit wertvolle Energie zu sparen.
  • Lautstärke beachten: Modelle mit Gebläse oder Ventilatoren sorgen für eine manchmal nicht unerhebliche Lärmpegel. Wer bewohnte Räume heizen möchte, sollte überprüfen, ob das Modell einen „Silent“-Modus besitzt, der einen geräuscharmen Betrieb garantiert.
  • Kippschutz: schaltet das Gerät automatisch aus, wenn es umfällt.
  • Zeitschaltuhr: Praktisch, um die Wärme gezielt zeitlich zu steuern.
  • App-Steuerung: Viele moderne Modelle lassen sich bequem per App vom Sofa aus bedienen.
  • Spritzwasserschutz: In Nassräumen wie Badezimmern oder Waschküchen nur Geräte mit entsprechendem Schutz verwenden.

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