So schlimm ist das gar nicht!

Bügeln ist wie Wellness!

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Kleider zu bügeln ist gar nicht so schlimm wie immer getan wird. Ich war die letzten 15 Jahre der Meinung, dass ein Bügeleisen und die damit verbundenen Tätigkeiten ein Werk des Teufels sind und man um jeden Preis die Finger davon lassen sollte. Dieses, zugegebenermassen, kreuzfalsche Bild des Bügeleisens und des Bügelns wurde laufend vom ewigen Geklöne all jener die selber bügeln untermauert. Die Folge davon: Ich habe meine Shirts, Hemden und Hosen 15 Jahre erfolgreich nicht gebügelt sondern einfach nach der Wäsche zusammengefaltet und im Schrank verstaut. Geht ja auch wunderbar so, auch wenn die Kleider mit der Weile dann irgendwie ausgesehen haben wie Anton – Hauptsache nicht gebügelt.

Doch dann kam die Wende…

und die bügelfreie Phase war einfach zu Ende. Ob sich irgend ein Synapsen-Kurzschluss dafür verantwortlich zeichnet oder viel mehr die Tatsache, dass viele meiner Hemden nicht mehr über Krägen, sondern viel mehr über Regenrinnen verfügten ist unklar. Klar ist aber dafür, dass ein Bügeleisen her musste. So stand ich also ungewohnt ahnungslos vor einer grossartigen Auswahl an „Glettise“ im MediaMarkt Dietlikon und versuchte die richtige Auswahl zu treffen. Zusätzlich zu den Features musste dann aber auch das Budget berücksichtigt werden. Und hey: Für ein Bügeleisen kann man von 17.- bis fast 200.- ausgeben. Von den Bügelstationen und Bügelsystemen (die Überkrieger in Sachen Faltenbekämpfung an der Kleiderfront) sprechen wir jetzt mal gar nicht. Für diese Wunder der modernen Bügeltechnik kann man locker flockig über 1’000.- (TAUSEND SCHWEIZER FRANKEN) ausgeben. Crazy. Bei meiner ersten Bügelerfahrung habe ich dann aber verstanden, wieso man unter Umständen gerne so viel Geld ausgibt für ein Bügelsystem oder eine Bügelstation. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Mein Philips Azur Performer Plus und ich.

Dank der ausführlichen und geduldigen Unterstützung der beiden Fachberaterinnen vor Ort hab ich mich dann für den Azur Performer plus im zeitlosen violetten Design von Philips entschieden. Der Leistungsumfang hat mich überzeugt und preislich befindet sich das Bügeleisen im gesunden Mittelfeld. Gibts übrigens auch in Schwarz und Blau, FYI.

Donnerstag ist immer Wäschetag. Also hab ich mir gedacht, dass das neu erstandene Bügeleisen jetzt mal einweihe und für mich selber herausfinde, ob dieses Bügeln wirklich des Teufels ist, oder es sich einfach um einen weit verbreiteten Irrtum handelt. Der Plan war es zwei Paar Jeans, etwa zehn Shirts und vier Hemden zu bügeln. Danach sollte ein erstes Fazit gezogen werden.

Der Hype kann nicht unterdrückt werden!

Nachdem ich die vorhin erwähnte Menge an Kleidungsstücken gebügelt und im Schrank verstaut hatte ging ich also in mich. Ohne Witz, ich empfand Bügeln als äusserst entspannend und befriedigend. Hinzu kam die Tatsache, dass gebügelte Kleider viel weniger Platz brauchen und einfach viel gepflegter aussehen. Man möchte ja eigentlich auch einen guten Eindruck hinterlassen. Da helfen gepflegte Kleider definitiv dabei, just sayin‘!

Also hab ich kurzerhand alle meine Shirts aus dem Schrank geholt und eine „kurze“ dreistündige Bügelsession eingelegt. Ich habe keine Ahnung, ob ich die Kleider nach Best Practice gebügelt habe oder sich jeder erfahrener Hausfrau die Haare zu Berg gestellt hätten. Ist auch egal, denn ich finde, dass jeder seinen persönlichen Bügelstil entwickeln und hypen soll. Und ich bin auch der Meinung, dass man sich für das Bügeln der Kleider ein angemessen grosses Zeitfenster einräumen soll. Zumindest für mich ist es tiefenentspannend zu beobachten wie die Kleider auf ratzfatz alle Falten verlieren und der Azur Performer Plus im Automatikmodus 45 g Dampf pro Minute ausstösst und dabei ein beruhigends „Pfffff“ von sich gibt.

Fazit:

Bügeln ist der Wahnsinn und sollte definitiv mehr gehyped werden. Der Philips Azur Performer Plus ist ein mittelpreisiges Bügeleisen mit tollem Funktionsumfang, dank der Dampfdüse können auch verknitterte Vorhänge locker wieder in Form gebracht werden. Der wöchentliche Waschtag gilt ab sofort bei mir auch ein bisschen als SPA-Day und ich werde diesen Beitrag auf jeden Fall noch um einen Bügel-Guide ergänzen.

Und Du so?

Ist für Dich Bügeln ein Unding und das Werk von düsteren Dämonen? Oder feierst Du es genau so ab wie ich? Sag uns Deine Meinung oder teil mit uns Deine Bügeltipps – wir sind schon gespannt wie ein Pfeilbogen!

Kommentare

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  1. Mol

    Meine Mutter Bügelt noch für mich die Wäsche..