Sennheiser GSX 1200 Pro & GSP 600

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Wir haben uns den GSX 1200 Pro Audio Verstärker und das GSP 600 Gaming Headset im Detail angeschaut. Bringt eine externe Soundkarte wie die GSX 1200 Pro tatsächlich einen Vorteil und überzeugt Sennheiser auch mit Gaming Headsets, oder sollten sie doch besser bei Premium Audio-Produkten bleiben?

Sennheiser GSX 1200 Pro

Zuerst schauen wir uns den Audio Verstärker GSX 1200 Pro an. Die externe Soundkarte ist zwar optisch sehr schlicht gehalten, beherbergt aber saumässig viele Features. Dieses Produkt wurde speziell für den Gamingbereich konzipiert und in enger Zusammenarbeit mit Profi-Gamern entwickelt. Das merkt man auch, sobald man den GSX in Betrieb nimmt.

Setup.

Installiert ist der GSX 1200 Pro innert wenigen Sekunden. Einfach das mitgelieferte USB Kabel an einen freien Port anschliessen und schon wird die externe Soundkarte von Windows erkannt. Der Audio Verstärker ist übrigens auch mit MAC und Playstation kompatibel. Nun muss der GSX 1200 Pro nur noch in den Lautsprechereinstellungen von Windows als Standardgerät sowie das angeschlossene Headset als Standardkommunikationsgerät definiert werden und dann wars das auch schon mit dem Setup. Japp, korrekt. Das GSX 1200 Pro braucht keine zusätzlichen Tools, Treiber oder sonstiges nerviges Gedownloade. Plug & play in seiner reinsten Form. Damit aber noch nicht genug: Am GSX 1200 Pro können zum Headset gleichzeitig auch Lautsprecher angeschlossen werden – So entfällt das mühsame Umstöpseln des Wiedergabegerätes, olé!

Features.

Der GSX 1200 Pro Audio Verstärker bietet zahlreiche Funktionen, welche alle entweder über das grosse Drehrad mit Touchelementen auf der Oberseite, oder über die beiden Drehregler an den Seiten genutzt werden können.

– Lautstärke: Wird ganz einfach über das Drehrad gesteuert.
– Output: Wähle via Touchelement zwischen Headset und Lautsprechern.
– Equalizer: Wähle zwischen Gaming, Musik, Video oder aus. Im Gaming-Modus werden tiefe Töne fast komplett weggecanclet und man hört nur noch mittlere bis hohe Töne wie beispielsweise Fusstritte, Nachladegeräsche, Querschläger etc.
– Umgebungsverstärkung: Wähle zwischen vorne, hinten oder neutral. Durch die entsprechende Verstärkung der Geräusche hinter oder vor dem Spieler hat man die Spielumgebung wesentlich besser im Griff.
– Sound Modus: Wähle zwischen Stereo und virtuellem 7.1 Surround Sound.
– Sidetone: Hier kann festgelegt werden wie laut man die eigene Stimme hören möchte.
– Umgebungseinstellung (Hall): Legt fest ob man in einer offenen Welt, in einem engen Raum oder einer neutralen Umgebung unterwegs ist.
– Chat-Lautstärke: Die Lautstärke des ein- und des ausgehenden Sprachchat kann separat über eine Drehregler eingestellt werden.
– Chat-link: Es können bis zu 8 GSX 1200 Pro miteinander gekoppelt werden. Dies garantiert eine verzögerungsfreie Übertragung des Teamtalks.

Damit man nicht jedes Mal die Einstellungen auf ein Neues vornehmen muss können bis zu vier Presets gespeichert werden. Diese können ganz einfach über die Touchelemente in den Ecken gespeichert und aktiviert werden.

Was mir persönlich sehr gut gefällt ist das automatische Abdimmen des Displays. Nach zwei Sekunden fahren die LEDs auf die minimale Leuchtkraft runter, so dass der Spieler seinen Fokus auf das Spielgeschehen legen kann. Einzig die Lautstärke und das aktivierte Preset leuchten noch ganz sanft vor sich hin.

Probe aufs Exempel.

Features, Setup, Handling und Design passen soweit und wecken ganz ganz grosse Erwartungen in mir. Also nichts wie los auf eine oder vier Runden PUBG.

Bisher hatte ich echt grosse Mühe Geräusche den korrekten Himmelsrichtungen zu zuordnen. Das ist relativ essentiell in einem Shooter, es sei denn, man legt keinen grossen Wert darauf längere Zeit zu überleben. Teilweise ging das soweit, dass ich mich bei jedem Schuss, Schritt oder Motorengeräusch um 360° gedreht habe um herauszufinden woher das elende Geräusch jetzt schon wieder kam. Meist war es dann zu spät und mein Spielcharakter lag blutend am Boden. Toll.

Soviel zur Vorgeschichte. Ich habe also den Gaming Equalizer aktiviert, die Umgebungsverstärkung auf hinten und die Umgebungseinstellung auf Open World gesetzt. Bitte nicht erschrecken, die Klangkulisse verändert sich massiv, da sämtliche tiefen Töne praktisch gänzlich eliminiert werden. Es ist also wirklich kein schönes Zuhören mehr, dafür aber unglaublich präzise, klar und ablenkungsfrei. Das 7.1 Surround funktioniert perfekt und Geräusche können präzise eingeordnet werden. Vor dem GSX 1200 Pro hörte ich Gegner in meinem Rücken erst, wenn es schon zu spät war. Mit dem Audioverstärker und dem Equalizer hat man ohne zu übertreiben einen massiven Vorteil gegenüber andern Spielern. In den rund 10 Stunden, in denen ich den GSX 1200 Pro in Kombination mit dem Sennheiser GSP 600 getestet habe, hatte ich viel weniger frustrierende Erlebnisse als mit dem unverstärkten G430 von Logitech. Aus Fairnessgründen habe ich das G430 auch mal noch am GSX 1200 Pro angehängt um einen Vergleich machen zu können. Auch in Kombination mit dem günstigeren Logitech Headset war ein deutlicher Unterschied zu hören und das Spielerlebnis war wesentlich intensiver.

Die Features sind sinnvoll und funktionieren tadellos, das Design ist schlicht und funktionell und die Verarbeitung hochwertig – ganz so wie man es sich von Sennheiser gewöhnt ist. Ich kann den GSX 1200 Pro ohne zu zögern jedem ambitionierten Vielspieler oder Turnierspieler wärmstens empfehlen. Diese rund 250.- werdet Ihr auf keinen Fall bereuen.

Sennheiser GSP 600

Während des Tests hing am GSX 1200 Pro Sennheisers Headset-Flaggschiff: Das GSP 600. Zum Zeitpunkt des Tests ist das GSP 600 rund zwei Hundert Franken teurer als mein eigentliches Logitech Headset. Es ist jedoch auch zu sagen, dass das G430 schon ein paar Jahre alt ist und die beiden Headsets in unterschiedlichen Ligen spielen.

Verarbeitung.

Schlicht und ergreifend makellos. Da wackelt nichts, es scheppert nichts, der Mikrofonbügel hält, die Ohrpolster rutschen nicht rum und die Materialien sind sehr hochwertig. Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln. Der Bügel besteht aus robustem Hartplastik und verfügt über eine grosszügige Polsterung, die den Kopf bei stundenlangen Gamesessions schmerzfrei halten soll. Die Muscheln sind aus Hartplastik und Aluminium gefertigt und wirken recht massiv. Die Ohrpolster bestehen aussen aus Kunstleder, innen aus atmungsaktivem Mesh-Stoff und an den Auflageflächen aus einem kühlenden, lederähnlichen Stoff – diese Kombination fühlt sich für mich sensationell bequem an.

Komfort.

Wie gesagt: sensationell bequem. Zumindest in den ersten sechs Stunden. Ab diesem Zeitpunkt verspürte ich langsam gewisse Druckstellen und das Headset fing an schwer zu werden. Eine halbe Stunde Pause konnte diesen Zustand aber wieder erheblich verbessern, so dass die restlichen vier Stunden Zocken kein Problem mehr waren.

Der Bügel lässt sich einfach verstellen und hält dennoch bombenfest, auch wenn man den Kopf schnell bewegt oder zum Headbangen tendiert. Auch ganz praktisch: Der Anpressdruck lässt sich mit zwei Schiebreglern am Bügel ganz einfach an die Kopfbreite anpassen. Hätte ich das bloss vorher gemerkt, dann hätte ich mir die 30 Minuten Gefechtspause sparen können.

Gute Nachrichten gibt es auch für Freunde der Headset-Hygiene: Die Ohrpolster lassen sich entfernen und reinigen. Wem das nicht genügt, der kann Ersatzpolster bestellen. Danke Sennheiser!

Bedienung / Handling.

Sennheiser verzichtet beim GSP 600 auf unnötigen Schnickschnack und Tussirammsch. Es gibt lediglich an der rechten Muschel einen Drehregler für die Lautstärke, einen 3,5mm Anschluss für das Audiokabel und fertig. Das Mikrofon wird einfach gemutet indem man den Mikrofonarm hochklappt. Simple as that!

Klangqualität.

Sowohl das Mikrofon als auch die Lautsprecher sind von sehr guter Qualität – alles andere hätte bei Sennheiser auch erstaunt – und sie verrichten ihren Dienst zuverlässig und präzise. Das Headset taugt nicht nur fürs Gaming, sondern auch für komfortables Musikhören und Filmschauen.

Das Klangbild ist ab Werk sehr rund und ausgeglichen, so dass nicht zwingend am Equalizer rumgeschraubt werden muss. Im Einsatz als 7.1 Surround Headset liefert das GSP 600 eine solide und beeindruckende Leistung ab, welche den Preispunkt im oberen Drittel der Gamingheadsets mehr als einfach nur rechtfertigt.

Fazit.

Das GSP 600 ist das erste Gaming-Headset aus dem Premium-Segment welches ich testen durfte. Ich bin schwer beeindruckt von der Klangqualität, der Verarbeitung und dem Tragekomfort, obwohl es für meinen Geschmack doch etwas leichter sein könnte. In Kombination mit dem GSX 1200 Pro holt sich ein jeder Spieler einen markanten Vorteil auf den digitalen Schlachtfeldern und wir bald wissen, dass jeder Franken sinnvoll investiert wurde. Durch die hochwertigen Materialien und die robuste Bauweise wird man locker fünf Jahre seine Freude an diesem Headset haben, was dann die Investition noch einmal lohnenswerter macht.

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