Roccat LEADR

Wireless ohne Lag und Latenz?

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„… null Lag und nahezu null Verzögerung.“ Damit wirbt der Hamburger Gaming-Peripherie Hersteller Roccat sowohl auf der Verpackung als auch im Netz für die kabellose Gaming-Maus Roccat LEADR. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Das hab ich bisher so ziemlich von jeder kabellosen Gaming-Maus gehört. NAAAAJA, das wollen wir uns lieber selber mal im Detail anschauen. Bevor wir uns aber den kabellosen Qualitäten des Nagers widmen wollen wir uns das Design, die Verarbeitung und den Funktionsumfang anschauen.

Design & Verarbeitung.

Die Sache mit dem Design ist relativ schnell abgehandelt. Bei der LEADR hat Roccat das gleiche Gehäuse wie bei der Tyon verwendet mit dem Unterschied, dass bei der LEADR die Beleuchtung des Mausrades und des Logos angepasst werden können.

Die LEADR besteht komplett aus Plastik, aber macht dennoch einen sehr hochwertigen Eindruck. Da scheppert und wackelt nichts und die beiden Seiten sind mit einer sehr griffigen Oberflächenstruktur versehen, wodurch die Maus genau dort bleibt wo sie soll – nämlich in der Hand. Die grosszügigen Gleiter auf der Unterseite machen einen guten Job und lassen die Maus ohne Probleme über verschiedenste Oberflächen gleiten.

Funktionsumfang.

Ganz ehrlich? Mäuse mit vielen Tasten schrecken mich ab. Ich brauch doch nur eine rechte und linke Maustaste plus ein Scrollrad für den Waffenwechsel. Den Rest erledige ich via Tastatur. Oder? Ich will mal nicht so bünzlig sein und lasse mich auf das Tastenexperiment ein. Beim näheren Anschauen merkt man dann nämlich auch schnell, dass sich Roccat bei den zusätzlichen Tasten durchaus was überlegt hat.

X-Celerator Daumenschalter.

Dieser analoge Schalter ist auf der linken Seite der Maus untergebracht und wird mit dem Daumen bedient (deswegen heisst das Ding ja auch Daumenschalter, herrje!). Wofür man das braucht? Nun bei Racing-Spielen könnte man mit dieser Taste das Gas handlen oder bei einem Shooter die Waffen durchschalten. Der Daumenschalter fühlt sich gut an, er wirkt nicht störend oder „hingeklatscht“ sondern integriert sich nahtlos ins Design und die Ergonomie der LEADR. Der verbaute Schalter reagiert schnell und präzise – so wird der Daumenschalter zu einer praktischen Ergänzung im Spiel.

Fin-Switch.

Der Fin-Switch befindet sich knapp hinter dem Mausrad. Bedient wird er, je nach Grösser der Hand, mit dem ersten Fingerglied des Zeige- oder Mittelfingers oder mit den entsprechenden Fingerknöllchen – also dort wo die Finger an der Hand angemacht sind. LOL. Der Fin-Switch lässt sich, genau wie der X-Celerator, über die Roccat Swarm Software frei progammieren. Egal ob man eine einzelne Taste oder ein komplexes Makro darauflegen will. Besonders geeignet ist dieser, meiner Meinung nach, sehr innovative Schalter um bei Shooter nach links oder rechts lehnen um um Hausecken zu spähen, oder bei Simulatoren und Racing-Games um zur Seite zu blicken.

Easy-Switch.

Der Easy-Switch ist auf der linken Seite ganz unten zu finden und wird ebenfalls mit dem Daumen bedient. Daumentasten an und für sich sind ja nichts Neues, aber dieser Switch eröffnet einem ganz neue Möglichkeiten. Betätigt man nämlich diesen Schalter, so werden die Zweitfunktionen der Tasten aktiviert. Das wiederum heisst, dass jede der 14 programmierbaren Tasten auch noch eine zweite Funktion besitzen kann. Wie geil ist das denn bitte sehr?! Wie es sich gehört können via Roccat Swarm auch die Zweitfunktionen frei belegt werden.

Owl-Eye Sensor.

Grundsätzlich ist ein optischer Pix-Art PMW 3361 Sensor verbaut, welcher durch Roccat modifiziert und für diese Maus optimiert wurde. Er tastet mit bis zu 12’000 Dpi den Untergrund ab und bietet so ordentlich Raum für ein personalisiertes Game-Erlebnis. Zudem lässt sich die Lift-Off Distance via Swarm App einstellen und so die Maus noch besser auf den Untergrund abstimmen.

Roccat Swarm.

Diese App erlaubt Euch die Tasten Eurer LEADR oder einem anderen Roccat Peripherie-Gerät zu customizen. Das umfasst die Beleuchtung, die Programmierung der Tasten, das Aufzeichnen von Makros und das Konfigurieren der Abtastrate und anderen Finessen. Mein persönliches Highlight: Es sind bereits Hunderte von spielspezifischen Makros hinterlegt. Das heisst Ihr müsst diese nicht in mühsamer Handarbeit selber programmieren, sondern könnt sie einfach im Menü auswählen und hinterlegen. Die LEADR kann mit bis zu fünf Profilen belegt werden, welche wahlweise direkt auf der Maus oder in der Cloud gespeichert werden. Die gespeicherten Profile können übrigens auch automatisch aktiviert werden. Dazu muss in der App das jeweilige Profil mit einer oder mehreren .exe Files verknüpft werden und that’s it – beim nächsten Start von PUBG wird automatisch das entsprechende Profil aktiviert.

Ladestation / Sender

Die Ladestation ist relativ gross und massiv, was nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Mich persönlich stört das überhaupt nicht. Die Ladestation verfügt über LED-Indikatoren, welche den aktuellen Ladestand der Maus anzeigen. Der verbaute Akku soll bis zu 20 Stunden Spielvergnügen garantieren. Besteht Stromnotstand im Hause LEADR, so kann das USB Kabel einfach an der Ladestation abgezogen und an der Maus eingestöpselt werden. Das ummantelte Kabel ist relativ robust, aber nicht zu steif, so dass es bequem verlegt werden kann. Auch ganz nützlich: Der USB Stecker hat spezielle Kerben, welche in der Maus einrasten – so läuft man nicht Gefahr die Maus aus versehen von Strom zu nehmen. Die Reichweite des Senders beträgt rund 10 Meter. Aus welchem Grund auch immer man sich 10 Meter mit der Maus vom Rechner entfernen sollte.

Generelles zu den Tasten

Die Tasten haben allesamt ein gutes Auslöseverhalten, die Betätigungen sind deutlich zu hören und die Switches reagieren äusserst schnell. Sie sind durchs Band ergonomisch korrekt und angenehm designt und schmiegen sich perfekt an meine Hand und sind gut zu erreichen, selbst bei kleinen Händen.

Praxistest.

Well now, das war es mit den Facts & Figures zur Roccat LEADR, jetzt folgt der Praxistest. Dazu habe ich die Maus bei mir zu Hause exzessiven Tests unterzogen. Zu allererst habe ich die Tasten so konfiguriert, dass ich bei PUBG so viele Aktionen wie möglich mit der Maus machen kann.

So wurden folgende Konfigurationen vorgenommen:

– X-Celerator: Waffen wechseln
– Fin-Switch: Nach links / rechts lehnen
– Easy-Switch: Handgranate ausrüsten
– Linke Funktionstasten: DPI hoch / runter
– Rechte vordere Funktionstaste: Feuermodus wechseln
– Rechte hintere Funktionstaste: Aktuelle Position auf der Karte markieren

Das sind so ziemliche die Funktionen, die ich am meisten beim PUBG zocken brauche und mich immer nerve weil ich dafür die Tastatur benutzen muss.

Fazit:

Die Roccat LEADR ist eine echt tolle Gaming-Maus und bietet sehr viel Raum für ein personalisiertes Gaming-Erlebnis. Die Schalter und Funktionen sind bis ins letzte Detail durchdacht und wirken stimmig. Die Swarm Software ist sehr benutzerfreundlich und hilft einem, dank den hinterlegten Makros, bei der Konfiguration der Maus sehr viel Zeit und Nerven zu sparen.
Mir persönlich gefällt der Fin-Switch und der X-Celerator sehr gut, sie sind eine echte Bereicherung für mein Gameplay. Sie funktioniert sowohl im kabelgebundenen, als auch im kabellosen Modus tadellos und macht richtig Laune.

Was das „… null Lag und nahezu null Verzögerung.“ Versprechen von Roccat betrifft: Si Señor! Ich hab während mehrerer Stunden nicht ein einziges Mal so etwas wie Lag erfahren und die Verzögerung war für mich nicht merkbar, da sie sich im einstelligen Millisekundenbereich befand.

Kurzum: Ich werde meine bisherige Logitech G500, welche schon etwas in die Jahre gekommen ist, durch die LEADR ersetzen.

Wettbewerb!

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Wettbewerbsteilnahme

Dieser Wettbewerb ist leider vorbei.

Teilnahmeschluss ist der 20.02.2018 um 15.00h.

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Kommentare

Anzahl Kommentare: 1

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  1. Simi0600

    Wär cool