Review: Netgear XR500 Gaming Router

Geofilter, Quality of Service, VPN, kein Lag - geil oder?

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Netgear verspricht mit dem XR500 Gaming Router allerhand Dinge, die jedem Gamer das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. So soll es beispielsweise dem Lag an den Kragen gehen oder Gaming-Traffic im Netzwerk bevorzugt werden. Ich hab mir die schwarze Schönheit mit nach Hause genommen und ordentlich durchprobiert. Was dabei herausgekommen ist, das erfährst du in diesem Review. Den getesteten Router gibt’s übrigens auch zu gewinnen.

Der Lieferumfang des XR500

First Things First. In der vermeintlich sehr nach Gaming aussehenden Verpackung steckt folgender Inhalt:

1 x Netgear XR500 Nighthawk Pro Gaming Router
4 x abnehmbare Antennen
1 x Ethernetkabel RJ45
1 x Anleitung zur schnellen Inbetriebnahme
1 x Netzteil

Soweit so gut. Keinen überflüssigen Schnick-Schnack, sondern einfach nur das, was man braucht. Findi guet.

Was ich jedoch nicht so gut finde ist das Design. Mir persönlich zu abgespacet, zu stereotypisch und irgendwie auch überhaupt nicht funktional. Mir ist klar, dass man als Hersteller Gaming-Hardware anders designen möchte als diejenige für Ottonormalverbraucher – aber wieso wie eine Kreuzung aus Lamborghini, Stealthbomber und Sandwichmaker? Ich versteh es wirklich nicht. Muss ich aber auch nicht, denn meine Aufgabe ist es, dieses Ungetüm für euch zu testen.

Inbetriebnahme des XR500

Los geht die wilde Fahrt! Nachdem man die Antennen wie vorgeschrieben montiert, den XR500 mit Strom versorgt und via Kabel mit dem Modem verheiratet hat geht es an die Ersteinrichtung des Routers. Hier ist auch schon mein erster persönlicher Wermutstropfen: es ist saumässig schade, dass es sich hierbei „nur“ um einen Router handelt. Ich brauche also weiterhin eine UPC, Swisscom, Sunrise oder Schiessdichtot-Box, weil der XR500 kein eingebautes Modem hat. Item.

Einrichten lässt sich der XR500 wahlweise über einen via WLAN / Netzwerkkabel verbundenen Rechner, oder ganz einfach über das Smartphone konfigurieren. Einfach über’s Smartphone? Denkste! Zu Beginn klappt das mit dem Handy tiptop, aber irgendwann werden die Seiten länger und die zu tippenden Buttons sind weiter unten. Da kommt man aber nicht ran, weil sich die Seite weigert zu scrollen oder zu zoomen. FUCK ME! Also ran an den PC und alles nochmal von vorne. Mit dem Desktop-Browser klappt dann alles wunderbar und nach wenigen Minuten habe ich das speziell entwickelte Dashboard vor mir. Das Backend läuft über DumaOS von NET DUMA, welches fast ausschliesslich für Netzwerkprodukte im Gaming-Bereich eingesetzt wird.

DumaOS Benutzeroberfläche des XR500

Netgear XR500 Dashboard

OK COOL. Da sind wir also. Ein wirklich hübsches Backend mit einem übersichtlichen Dashboard. Standardmässig werden im Dashboard folgende Punkte gezeigt:

– Internetstatus
– Gäste WLAN Status
– WLAN Status
– Netzwerk Übersicht (Up- und Download in Mbps)
– CPU Auslastung des Routers
– Installierte Apps

Das Dashboard lässt sich aber auch anpassen. Wenn dich also die CPU Auslastung einen feuchten Darmwind interessiert, dann entfernst du diese Kachel einfach oder ersetzt sie durch eine andere.

Geo Filter im Netgear XR500 Backend

Weiter kannst du im Backend auch einen Geo Filter anlegen. Dieser lässt dich dann nur noch mit Hosts / Servern in der angegebenen Entfernung verbinden, damit der Ping auch schön niedrig bleibt.

Quality Of Service Einstellungen im DumaOS.

Im Reiter QoS kannst du festlegen welches verbundene – egal ob mit Kabel oder über WLAN – Gerät wieviel der Bandbreite abbekommt. Und zwar getrennt nach Up- und Downstream. Das finde ich richtig richtig geil. So stellst du nämlich sicher, dass deine Game-Sessions immer Priorität haben, egal wer sonst noch so im gleichen Netz hängt.

Device Manager in DumaOS

Unter dem Punkt Device Manager, obacht jetzt kommt’s, werden dir alle Geräte angezeigt, welche aktuell mit deinem XR500 verbunden sind. So hast du stets den Überblick und kannst wenn nötig via QoS den Netzwerkkonsum anderer Geräte drosseln.

Fazit

Alles in allem finde ich, dass der XR500 Gaming Router ein passendes Produkt für Gamer ist, welche viele Geräte gleichzeitig im Netz haben, aber keine Kompromisse was Netzwerkperformance betrifft wollen. Die auf DumaOS basierende Nutzeroberfläche ist übersichtlich, intuitiv und zweckorientiert. Abstriche gibt’s nur für’s Design, das Fehlen eines Modems und für die mobileuntaugliche Ersteinrichtung. Funktionsumfang und Performance machen diese Punkte aber vernachlässigbar.

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