Die Razer Nommo Chroma

No more oder Nommo?

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Die im Januar veröffentlichten Gaming-Lautsprecher aus dem Hause Razer haben es in sich. Und versprechen viel für Gamer, präziser Raumklang und satte Bässe sollten dabei sein.  Im Lieferumfang befinden sich zwei, an Föhn erinnernde, Lautsprecher und ein Haufen Kabel. Die zwei Föhne haben ein sehr angenehmes Gewicht, was für mich in der Regel ein Zeichen für guten Sound ist. Aber jetzt Gefühle beiseite: nehmen wir die Razer Nommo Chroma unter die Lupe.

Razer Nommo Chroma

Am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich die richtige Testperson bin, da ich die PS4 bevorzuge und diese Lautsprecher laut Razer für den PC sind. Doch es geht problemlos, einfach die Lautsprecher mit dem Controller per AUX-Kabel verbinden und schon kann man loslegen.

Die Verarbeitung

Meine Version der Razer Nommo Chroma kommt in einem matten gummierten Schwarz, was ihnen einen eher edlen und minimalistischen Look verleiht. Am Fuss des rechten Lautsprechers hat es zwei Regler, einen für den Bass und einen für die Lautstärke. Diese lassen sich einfach drehen und haben obendrauf noch ein kleines Feedback bei jeder Stufe der Drehung. Der Lautstärkeregler ist nicht nur drehbar sondern auch drückbar, er dient als Ein- und Aus-Schalter. Des Weiteren hat es hinten am rechten Lautsprecher, dem Haupt-Lautsprecher,  zwei fest verbundene Kabel und zwei 3.5mm AUX Klinken. Die eine AUX Klinke ist für Input und die andere für Output, das heisst man kann ein Headset am Lautsprecher anschliessen und dessen Audiowiedergabe mit den Reglern am Lautsprecher regeln.

Das eine verbundene Kabel dient zur Verbindung zum anderen Lautsprecher, es ist ein relativ kurzes Kabel. Das letzte Kabel ist ein USB-Stecker, welcher wie von Razer erwartet im Grün/Goldenen Design daherkommt und für Sound- und Softwareanpassungen dient.

Doch was die Razor Nommo Chroma so speziell macht kommt erst noch, es sind die LED-Leuchten welche rund um den Fuss der Lautsprecher gehen.

Das Razer Logo ist kaum sichtbar, was nicht so zu Razer passt. Razer ist dafür bekannt sein Logo nicht nur präsent zu platzieren sondern auch es mit vielen LEDs auszuschmücken, hier ist es jedoch sehr unauffällig an der Seite der Röhren platziert.

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Der Test

Die Lautsprecher anzuschliessen ist relativ einfach, wenn man keine Mühe mit vielen kurzen Kabeln hat. Es gibt, wie schon erwähnt, ein Verbindungskabel für die zwei Lautsprecher, ein USB Kabel, falls benötigt auch noch das AUX Kabel und zu guter Letzt das Energiekabel. Aber das geht ja noch, irgendwie.

Sobald die Lautsprecher mit Energie versorgt werden beginnen die LEDs in verschiedenen Farben zu leuchten, doch ich komme später wieder auf die Lichter der Nommo Chroma zurück

Wie klingt das neue Produkt aus dem Hause Razer denn? Als aller Erstes habe ich mein Handy mit dem AUX-Kabel verbunden und verschiedene Musik Genres ausprobiert, genau genommen Techno, Hip-Hop und Popmusik. Eines will ich mal vorweg sagen: die Lautsprecher sind sehr laut. Auf voller Lautstärke ist es das Einzige was man hört, bis die Ohren sich wieder beruhigt haben. Doch wenn man die Lautstärke an den Reglern anpasst lässt sich eine angenehme Atmosphäre erschaffen. Die Höhen sind relativ gut und die Bässe sind ok. Beim Bass hätte ich mehr erwartet, doch die Lautsprecher sind ja hauptsächlich fürs Gamen gedacht. Kleiner Pluspunkt von mir: Beim Regeln der Lautstärke und dem Bass über die Lautsprecher leuchten die LEDs auf und zeigen dir mit Hilfe des Kreises an wie hoch oder tief die Lautstärke eingestellt ist.

Die Spiele, welche ich ausprobiert habe, waren Call of Duty: Black Ops 4, ein weniger beliebtes Battle Royale Spiel sowie auch die Demo von Resident Evil 2. (Worüber wir hier noch ein Review gemacht haben) Bei COD waren die Lautsprecher spektakulär. Es versetzte mich in die gewohnt und gebrauchte Stimmung ohne „lästige“ Kopfhörer und ich konnte keine Abzüge an der Spielerfahrung machen. So und als nächstes kam das Battle Royale, wo der von Razer hoch angepriesene Raumklang zur Geltung kommen sollte. Kleine Anmerkung, ich spiele häufig Battle Royales und weiss auf was ich achten muss, wenn es um die räumliche Geräuscherkennung geht.

Der erste Eindruck war in Ordnung, man hört viel jedoch nicht alles. Im weiteren Spielverlauf allerdings bin ich einige Male gestorben, weil ich meine Gegner nicht gehört habe. Sobald man sich von der Action wegdreht oder über ihr ist kann man kaum oder schon gar nichts hören. Ich spiele sonst nicht mit einem teuren 360 Grad Gaming Headset, sondern mit meinen Marshall Major 2 Kopfhörern und ich muss sagen, dass die sogar besser sind, als die Razer Nommo Chroma in Sachen Raumklang. Ansonsten sind es wirklich gute Lautsprecher.

Und nun zum letzten Spiel, Resident Evil 2. Ich habe am Anfang viel erwartet, diese mit einem Horror/Story Spiel zu testen. Und sobald ich die richtigen Lautstärkeeinstellungen vorgenommen habe, haben mich die Nommo Chroma restlos überzeugt. Ich war zu 100% im Spiel drin und gebunden. Jeder Jumpscare war fürchterlich, die Hintergrundmusik war sehr „angenehm“.

Chroma Chroma Chroma

Das mit den farbigen Leuchten der Nommo Chroma ist so eine Sache. Um die nach eigenem Belieben zu verändern benötigt man drei Dinge, eine aktive Internetverbindung, einen Windows Rechner und das Programm Synapse 3 von Razer. Wenn ihr eines dieser Dinge nicht habt ist es nicht möglich die Farb- oder Klangeinstellungen zu ändern.
Da dies mein erstes Razer Produkt ist musste ich das Synapse 3 herunterladen und dies auch irgendwie konfigurieren. Ich bin ein recht technik-versierter Mensch, hatte jedoch einige Zeit und viele Nervenzusammenbrüche bis alles eingerichtet war. Doch der Anfang ist das schwerste, sobald man alles eingerichtet hat funktioniert Synapse 3 einigermassen flüssig und ist sehr übersichtlich und gut aufgebaut.

Nun zu den Leuchten. An jedem Lautsprecher hat es um den Fuss LEDs, welche man nicht wirklich sieht wenn sie ausgeschaltet sind. Diese sind in 24 Sektoren unterteilt, jede ist einzeln anwählbar und programmierbar. Zu Anfang kann man aus von Razer erstellten Profilen wählen wie z.B:

Atmen, loderndes Feuer oder Sternenfunkeln. Es gibt auch die Möglichkeit  Einstellungen von anderen Benutzern zu übernehmen was ziemlich einfach geht und auch toll aussieht. All diese Farbeinstellungen kann man gleichzeitig auf seine anderen Razer Produkte übertragen so das alle gleich und synchron leuchten. Die Helligkeit ist ok, bei direkter Sonneneinstrahlung bemerkt man die Lichter kaum, doch sobald das Licht ein wenig zurück geht erkannt man alle Farben. Auch im dunklen erhellen sie nicht das ganze Zimmer, tragen aber zu einem guten Ambiente im Raum bei.

Fazit

Ob PC- oder Konsolen-Spieler, die Nommo Chroma von Razer passen in jeden Gaming-Haushalt und auch zu fast jedem Gamer. Einzig und allein für Spieler welche auf den Raumklang angewiesen sind kann ich diese nicht empfehlen, da haben sie mich nicht überzeugt. Jedoch für Spieler von allen anderen Spielen wie der Shooter Call of Duty oder Open World Spiele wie Red Dead Redemption 2 sind die Lautsprecher eine willkommene Abwechslung und bieten was sie sollen: ein tolles Sounderlebnis.

Natürlich kann man sie auch für seinen normalen Multimediakonsum verwenden wie z.B Musik hören oder Mediamag Videos schauen.

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