Frankfurter Anthologie [Versione tedesca]

Narrativa in tedesco

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Numero articolo: 9783458173229

Vor über dreißig Jahren, am 15. Juni 1974, startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter ...

Vor über dreißig Jahren, am 15. Juni 1974, startete Marcel Reich-Ranicki ein in der europäischen Literaturgeschichte einmaliges Unternehmen: Unter dem Motto "Der Dichtung eine Gasse" stellt er seitdem in jeder Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gedichte aus sämtlichen Epochen deutscher Lyrik vor, jedes erläutert von einem namhaften Interpreten. Die Bände der Frankfurter Anthologie fassen die Gedichte und Interpretationen eines Jahrgangs zusammen. Inzwischen liegen über 1500 Gedichte vor; der neunundzwanzigste Band versammelt weitere fünfzig Gedichte.

Informazioni tecniche

Caratteristiche [Libri]

Titolo Frankfurter Anthologie
Sottotitolo Gedichte und Interpretationen
EAN 9783458173229
ISBN 978-3-458-17322-9
Formato Leinen-Einband (Ln)
Editore Insel
Numero di pagine 314
Peso 409
Data di pubblicazione 20061016
Pubblicazione (anno) 2006
Testo dell'autore

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jü;din. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit Teofila, geborene Langnas, die er 1942 geheiratet hatte, die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunä;chst im Polnischen Diplomatischen Dienst tä;tig, fand er seine Berufung schließ;lich in der Literatur. Er arbeitete fü;r Zeitungen, im Rundfunk, fü;r einen Verlag und als Ü;bersetzer. Als er sich 1958 in der Bundesrepublik aufhielt, kehrte er von dieser Reise nicht mehr nach Polen zurü;ck. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg. Danach zog er nach Frankfurt am Main um, wo er bis heute lebt.
Er war fü;r die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tä;tig und gehö;rte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor fü;r deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als stä;ndiger Gastprofessor fü;r Neue Deutsche Literatur an den Universitä;ten Stockholm und Uppsala. Seit 1974 ist er Honorarprofessor an der Universitä;t Tü;bingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universitä;t Dü;sseldorf. Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der F.A.Z. abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen. Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett des ZDF. Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und gilt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands.


Auszeichnungen unter anderem:


Ricarda Huch-Preis (1981)
Thomas Mann-Preis (1987)
Bayerischer Fernsehpreis (1991)
Ludwig-Bö;rne-Preis (1995)
Hessischer Kulturpreis (1999)
Goldene Kamera (2000)
Hö;lderlin-Preis (2000)

Goethe-Preis (2002)

Ludwig-Bö;rne-Medaille (2010).
Marcel Reich-Ranicki ist Ehrendoktor der Universitä;ten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Dü;sseldorf (1997), Utrecht (2001) und Mü;nchen (2002).



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