Eine tuwinische Geschichte

Galsan Tschinag

Deutschsprachige Belletristik

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Artikelnummer: 9783940666345

Dshaniwek, der alte Kamelzüchter und Einzelgänger, erzählt bei einer Wolfsjagd mit einem jungen Jagdgefährten, vom Strudel der Erinnerungen ...

Dshaniwek, der alte Kamelzüchter und Einzelgänger, erzählt bei einer Wolfsjagd mit einem jungen Jagdgefährten, vom Strudel der Erinnerungen ergriffen, sein Leben, das ihn durch die Einhaltung enger gesellschaftlicher Normen in eine menschliche Tragödie treibt. Auf dem Hintergrund der Größe, Schönheit und Unerbittlichkeit der Natur des Altai-Gebirges wird sein Lebensweg sichtbar, an dessen Ende beim Leser sprachloses Mitgefühl steht. Es scheinen harte Geschichten zu sein , schrieb Erwin Strittmatter in seinem Nachwort zur Erstausgabe im Jahre 1981, die aber optimistisch und voll Menschenliebe sind. Am Sattel meines Hengstes hängt ein Lasso aus Yakleder. Galsans Vater, der alte Pferdehirt mit dem Gesicht eines Weisen, schickte es mir vor seinem Tode. Und so streng und so nach gebändigter Wildheit, wie der Geruch dieses Lassos mir entgegenfährt, duftet es aus Galsan Tschinags Geschichten . Galsan Tschinags große Erzählung Eine tuwinische Geschichte , die ihn im deutschen Sprachraum bekannt machte und für die er 1992 den Adelbert-von-Chamisso-Preis erhielt, liegt mit diesem Buch wieder in einer Einzelausgabe vor. Der Band enthält außerdem die Erzählungen Bisen, Verspätetes Jagdglück und Stimmen der Verwandelten.

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Eine tuwinische Geschichte
Untertitel und andere Erzählungen
Auflage 1. Aufl.
Autor Galsan Tschinag
EAN 9783940666345
ISBN 978-3-940666-34-5
Format Fester Einband
Herausgeber A 1 Verlags GmbH
Anzahl Seiten 141
Gewicht 266
Veröffentlichungsdatum 20130304
Veröffentlichung (Jahr) 2013
Land DE
Autorentext

Galsan Tschinag wurde Anfang der Vierzigerjahre als Sohn einer Nomadenfamilie im Altai geboren. Von 1962 bis 1968 studierte er Germanistik in Leipzig. Nach seiner Rückkehr lehrte er Deutsch an der Universität in Ulaanbaatar. Seit 1991 ist er freier Schriftsteller, der seine Erzählungen, Gedichte und Romane vorwiegend in deutscher Sprache schreibt. Galsan Tschinag ist Stammesoberhaupt der turksprachigen Tuwa. Er lebt den größten Teil des Jahres in der Landeshauptstadt Ulaanbaatar, verbringt aber auch mehrere Monate im Jahr als Nomade mit seiner Sippe im Altai-Gebirge. 1992 erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 1995 den Puchheimer Leserpreis und 2001 den Heimito-von-Doderer-Preis. 2002 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2008 wurde er mit dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.



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