Am Ende der Via Condotti

Sándor Lénárd

Deutschsprachige Belletristik

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Artikelnummer: 9783423281126

Sándor Lénárd beobachtet mit dem Abstand des Außenseiters, dem sezierenden Blick des Mediziners und dem Esprit eines Schriftstellers, wie Italien in der Diktatur versinkt.

Fluchtpunkt Rom - große Hoffnungen im kleinen Gepäck Sándor Lénárd hat Medizin in Wien studiert, jetzt ist er als ambulanter Blutdruckmesser in den Altstadtgassen Roms unterwegs. 1938 musste er über Nacht vor den Nazis fliehen - große Hoffnungen im kleinen Gepäck. Rasch gehört Lénárd zum Stammpublikum im Caffè Greco, wo sich Emigranten aus ganz Europa teffen. Mit jedem Tag wird die Frage des Überlebens drängender: die Suche nach einem Schlafplatz, die Jagd nach der nächsten Mahlzeit. Doch Lénárd ist findig ... Mit dem Abstand des Außenseiters, dem sezierenden Blick des Mediziners und dem Esprit eines Schriftstellers beobachtet Sándor Lénárd, wie Italien in der Diktatur versinkt. Pointiert und klug erzählt er von seinem abenteuerlichen Alltag als Emigrant ohne Papiere und von der rauen Herzlichkeit des Viertels, in dem er Zuflucht gefunden hat. Mit einer biografischen Notiz zum Autor von Ernö Zeltner sowie einem Nachwort von György Dalos: "Mit den Augen eines Wanderers - Sándor Lénárds Rom".

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Am Ende der Via Condotti
Untertitel Römische Geschichten
Übersetzer Ernö Zeltner
Autor Sándor Lénárd
EAN 9783423281126
ISBN 978-3-423-28112-6
Format Fester Einband
Herausgeber DTV
Anzahl Seiten 352
Gewicht 507
Veröffentlichung (Jahr) 2017
Land DE
Autorentext Sándor Lénárd, geboren 1910 in Budapest, wuchs in Österreich auf und studierte Medizin in Wien. Ohne Abschluss floh er 1938 vor dem Nationalsozialismus nach Rom, wo er sich mit Gelegenheitsarbeiten oft mühevoll über Wasser hielt. Anfang 1952 verschlug es ihn nach Südamerika: Zunächst arbeitete er im südbrasilianischen Staat Parana als Feldscher, bevor er später eine Stelle als Assistenzarzt in Sao Paulo antrat. Schon in Rom hatte er übersetzt und auch selbst geschrieben, darunter mehrere Gedichtbände und zahlreiche Artikel für Zeitschriften und Zeitungen. Auch in Brasilien setzte er dies fort und veröffentlichte seine Bücher auf Deutsch, Englisch und Ungarisch. Sein größter Übersetzungserfolg wurde die Übertragung von Winnie-the-Pooh ins Lateinische. 1960 zog er sich bis zu seinem Tod 1972 ganz in sein Haus in Dona Emma bei Blumenau im Staat Santa Catarina zurück.

Ern Zeltner, geboren 1935 im ungarisch-österreichischen Grenzgebiet, zweisprachig aufgewachsen, studierte zwischen 1953 und 1956 in Budapest Ungarische und Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft. 1956 Flucht nach Wien. Übersetzer von Sándor Márai, Miklós Vámos, Pál Závada u.a. 2010 wird Ern Zeltner für seine Verdienste um die ungarische Literatur mit der Pro Cultura Hungariae-Medaille geehrt.



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