Gesammelte Schriften in 14 Teilbänden

Walter Benjamin

Deutschsprachige Geisteswissenschaften-, Kunst- und Musikbücher

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Artikelnummer: 9783518098325

Walter Benjamins Einfluss auf Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Doch erst ab ...

Walter Benjamins Einfluss auf Philosophie und Soziologie, aber auch auf die Medien- und Kulturwissenschaft ist kaum zu überschätzen. Doch erst ab 1955 wurden Werk und Gestalt Benjamins für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich. Die Auswahl der Schriften , die damals Theodor W. und Gretel Adorno zusammen mit Friedrich Podszus im Suhrkamp Verlag herausgaben, ermöglichte erstmals eine Rezeption einiger seiner Haupttexte. Die umfangreiche Ausgabe der Gesammelten Schriften , die seit Beginn der 1970er Jahre erschienen ist, legte dann Benjamins Gesamtwerk mit der damals erreichbaren Vollständigkeit vor.

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Gesammelte Schriften in 14 Teilbänden
Untertitel Bd.1 Abhandlungen. 3 Teilbände/Bd.2 Aufsätze, Essays, Vorträge. 3 Teilbände/Bd.3 Kritiken und Rezensionen/Bd.4 Kleine Prosa. Baudelaire-Übertragungen. 2 Teilbände/Bd.5 Das Passagen-Werk. 2 Teilbände/Bd.6 Fragmente vermischten Inhalts. Autobiographische Sch
Auflage 9. A.
Autor Walter Benjamin
EAN 9783518098325
ISBN 978-3-518-09832-5
Format Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber Suhrkamp
Anzahl Seiten 7854
Gewicht 4726
Veröffentlichung (Jahr) 1991
Autorentext

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehö;rte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, Mü;nchen und Berlin. 1915 lernte er den fü;nf Jahre jü;ngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er Zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließ;ung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre spä;ter mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universitä;t zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurü;ckzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse fü;r den Kommunismus fü;hrte Benjamin fü;r mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Plä;ne und arbeitete fü;r den Rundfunk. Die Machtü;bernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im franzö;sischen Nevers wurde Benjamin 1939 fü;r drei Monate mit anderen deutschen Flü;chtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, ü;ber die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.



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