Was soll aus dem Jungen bloss werden?

Heinrich Böll

Deutschsprachige Belletristik

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Heinrich Böll erinnert sich an seine Jugend, an das Ende seiner Schulzeit und die immer drängender werdende Frage nach der Berufswahl ...

Eine Studie über Moral, List und Versagen Oder: Irgendwas mit Büchern Köln 1933-37: Die letzten Schuljahre. Präzise und mit einer Portion Humor vermittelt Heinrich Böll seine Eindrücke und Gefühle, gibt "unverstellte Auskunft über Kindheit und Jugend unter der Diktatur." Die Zeit Heinrich Böll erinnert sich an seine Jugend, an das Ende seiner Schulzeit und die immer drängender werdende Frage nach der Berufswahl ...

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Was soll aus dem Jungen bloss werden?
Untertitel Oder: Irgendwas mit Büchern
Auflage 6. A.
Autor Heinrich Böll
EAN 9783423101691
ISBN 978-3-423-10169-1
Format Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber DTV
Anzahl Seiten 110
Gewicht 142
Veröffentlichung (Jahr) 1993
Land DE
Autorentext

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.



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