Stich-Worte

Max Frisch

Deutschsprachige Belletristik

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Artikelnummer: 9783518392287

Was Uwe Johnson mit dieser Sammlung vorhatte, ist aus seinem Vorwort zu erfahren: Es ging ihm vor allem darum, "aus Stichworten eine Biographie ...

Was Uwe Johnson mit dieser Sammlung vorhatte, ist aus seinem Vorwort zu erfahren: Es ging ihm vor allem darum, "aus Stichworten eine Biographie von Max Frisch herzustellen, nicht mit den üblichen Lebensdaten, sondern mit solchen, die verwirklicht wurden im Umgang mit der heimatlichen wie der deutschen Sprache, in Versuchen mit Liebe, in Verletzungen durch die Liebe, in der Ausübung von Berufen, im Nachdenken über die eigene Nation und in Bitten an sie, in Besuchen bei den Deutschen, Leben und Reisen in anderen Ländern, im Suchen nach einer eigenen Wirklichkeit, im unablässigen Suchen nach einer Manier, mit der die Menschen miteinander auskommen können".

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Stich-Worte
Autor Max Frisch
EAN 9783518392287
ISBN 978-3-518-39228-7
Format Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber Suhrkamp
Anzahl Seiten 251
Gewicht 155
Veröffentlichungsdatum 20170101
Veröffentlichung (Jahr) 1997
Autorentext

Zeittafel

1911

Am 15. Mai in Zürich geboren. Vater: Franz Bruno Frisch (1871-1932), Baumeister und Architekt (Selbststudium). Mutter: Karolina Bettina Frisch, geb. Wildermuth (1875-1966). Geschwister: Emma Elisabeth (1899-1972) aus erster Ehe des Vaters; Franz (1903- 1978).

1924

Eintritt in das Kantonale Realgymnasium. Prägende Theatererlebnisse am Schauspielhaus Zürich.

1930

Beginn des Germanistik-Studiums an der Universität Zürich.

1931

Rekrutenausbildung in Thun. Erste Veröffentlichung im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).

1932

Überraschender Tod des Vaters. Freier Mitarbeiter der NZZ und weiterer Zeitungen und Zeitschriften.

1933

Von Februar bis Oktober: Reisen durch Ost- und Südosteuropa. Längerer Aufenthalt in Dubrovnik.

1934

Erste Buchveröffentlichung: der Roman Jürg Reinhart erscheint in der Deutschen Verlags-Anstalt, Stuttgart. An der Universität Zürich Bekanntschaft mit Käte Rubensohn, die als Jüdin in Berlin nicht mehr studieren darf.

1935

Im April und Dezember Reisen nach Deutschland, zum Teil zusammen mit Käte Rubensohn.

1936

Beginn des Studiums der Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich.

1937

Das zweite Buch erscheint (ebenfalls in der Deutschen Verlags-Anstalt): Antwort aus der Stille. Eine Erzählung aus den Bergen (Neuausgabe 2009).

1938

Ende der Beziehung mit Käte Rubensohn.

1939

Mit Kriegsbeginn aktiver Dienst als Kanonier; bis 1945 leistet Frisch insgesamt 650 Diensttage.

1940

Blätter aus dem Brotsack: Diese Notizen aus dem Alltag eines Soldaten (»geschrieben im Grenzdienst 1939«) erscheinen im Atlantis-Verlag, Zürich. August: Diplom der ETH Zürich als Architekt.

1941

Beginn der Freundschaft mit der ehemaligen Studienkollegin Gertrud (Trudy) Constanze von Meyenburg. Anstellungen in Architekturbüros.

1942

Hochzeit mit Trudy von Meyenburg: Trauung in Witikon bei Zürich am 30. Juli.

1943

Geburt der Tochter Ursula. Gewinner des Architekturwettbewerbs um den Bau des städtischen Freibads Letzigraben in Zürich. Gründung eines eigenen Architekturbüros. Im Atlantis-Verlag erscheint der Roman J'adore ce qui me brûle oder Die Schwierigen (Neuausgabe unter dem Titel Die Schwierigen oder J'adore ce qui me brûle 1957 und 2010).

1944

Geburt des Sohnes Hans Peter. Innerhalb weniger Wochen entsteht das erste Theaterstück Santa Cruz (UA am 7. März 1946).

1945

Das Theaterstück Nun singen sie wieder wird am 29. März am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Im Atlantis-Verlag erscheint der Prosatext Bin oder Die Reise nach Peking. Dramenpreis der Welti-Stiftung für Santa Cruz.

1946

Erneute Reisen durch Deutschland. Uraufführung von Die Chinesische Mauer (10. Oktober).

1947

Baubeginn des Freibads Letzigraben. Reisen durch Deutschland und Italien sowie nach Prag. Das Tagebuch mit Marion erscheint im Atlantis-Verlag. Bekanntschaft mit Bertolt Brecht, Friedric



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