Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin

Hans Magnus Enzensberger

Deutschsprachige Belletristik

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Artikelnummer: 9783518463321

"Ich behaupte, daß mir meine Flops im Lauf der Zeit geradezu ans Herz gewachsen sind." (Hans Magnus Enzensberger)
In diesem Schwarzbuch nimmt ...

"Ich behaupte, daß mir meine Flops im Lauf der Zeit geradezu ans Herz gewachsen sind." (Hans Magnus Enzensberger)
In diesem Schwarzbuch nimmt Enzensberger ein Thema ins Visier, das viele Künstlerkollegen scheuen, den Mißerfolg: "Wenigen Erfahrungen verdanke ich so viel; ich behaupte sogar, daß mir meine Flops im Lauf der Zeit geradezu ans Herz gewachsen sind. Sie gewähren Einblick in die Produktionsbedingungen, Manieren und Usancen des Kulturbetriebs und helfen dem Ahnungslosen, die Fallstricke, Minenfelder und Selbstschußanlagen einzuschätzen, mit denen er auf diesem Terrain zu rechnen hat."
Das demonstriert der Autor anhand von Geschichten und Einfällen, Exposés, Treatments, Szenen und Projekten aus fünfzig Jahren. Vieles von dem, was auf dem Weg zur Kinoleinwand, zur Theater-, Opern- und Operettenbühne, zum Magazin oder zur verlegerischen Unternehmung verworfen wurde oder versandet ist, sei's zu Recht oder zu Unrecht, passiert in diesem schwarzen Buch Revue. Wer oder was war schuld an den kleinen und großen Niederlagen? Lag es am Geld, an der Justiz oder am eigenen Übermut? Aber das ist für Enzensberger nicht der springende Punkt. Jammern, sagt er, sei ungesund. Er amüsiert sich lieber und überläßt dem Publikum zu guter Letzt noch Ideen, aus denen sich jeder gratis und portofrei bedienen kann.

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin
Untertitel suhrkamp taschenbuch 4332
Autor Hans Magnus Enzensberger
EAN 9783518463321
ISBN 978-3-518-46332-1
Format Taschenbuch (kartoniert)
Herausgeber Suhrkamp
Anzahl Seiten 241
Gewicht 232
Veröffentlichungsdatum 20120309
Veröffentlichung (Jahr) 2012
Land DE
Autorentext

Hans Magnus Enzensberger wurde am 11. November 1929 in Kaufbeuren im bayerischen Allgäu geboren und verbrachte seine Kindheit in Nürnberg. Von 1949 bis 1954 studierte er Literaturwissenschaft, Sprachen und Philosophie in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und Paris und wurde anschließend promoviert. Heute lebt Enzensberger in München.

Zeittafel

1929
Am 11. November Geburt in Kaufbeuren im bayerischen Allgäu als Sohn eines Postbeamten. Bürgerliches Elternhaus. Drei jüngere Brüder.

1931-1942
Kindheit in Nürnberg.

1942-1945
Luftkrieg; Evakuierung in eine mittelfränkische Kleinstadt. Oberschulen in Gunzenhausen und Oettingen.

1945
"Volkssturm"; danach Dolmetscher und Barmann bei der Royal Air Force. Lebensunterhalt durch Schwarzhandel. Erste literarische Versuche.

1946-1949
Oberschule in Nördlingen. Abitur.

1949-1954
Studium in Erlangen, Freiburg im Breisgau, Hamburg und in Paris an der Sorbonne: Literaturwissenschaft, Sprachen u. Philosophie. Drei Jahre Studententheater.

1955
Promotion (Thema: Clemens Brentanos Poetik).

1955-1957
Rundfunkredakteur in Stuttgart (Radio-Essay, bei Alfred Andersch). Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung in Ulm.

1957
Aufenthalt in den Vereinigten Staaten und in Mexiko. Als erste Buchpublikation erscheint der Gedichtband verteidigung der wölfe.

1957-1959
Freier Schriftsteller. Wohnort: Stranda in West-Norwegen.

1959
Ein Jahr in Italien, Wohnort: Lanuvio bei Rom.

1960
Der Gedichtband landessprache und das Museum der modernen Poesie erscheinen. Tätigkeit als Verlagslektor in Frankfurt am Main (bis 1961).

1961
Rückzug auf Tj??me, eine Insel im Oslo-Fjord.

1962
Veröffentlichung der Essaysammlung Einzelheiten.

1963
Büchner-Preis. Erster Aufenthalt in der Sowjet-Union.

1964
Der Gedichtband blindenschrift und die Sammlung Politik und Verbrechen erscheinen. Gastdozentur für Poetik an der Frankfurter Universität (bis 1965).

1965
Erste Südamerika-Reise. Umzug nach West-Berlin. Gründung der Zeitschrift Kursbuch im Suhrkamp Verlag. Herausgabe von Georg Büchner, Ludwig Weidig: Der Hessische Landbote.

1967
Deutschland, Deutschland unter anderm. Äußerungen zur Politik erscheint.
Fellow am Center for Advanced Studies der Wesleyan University, Connecticut, USA.

1968
Aufgabe der Fellowship. Reise in den Fernen Osten.

1968-1969
Längerer Aufenthalt in Kuba.

1970
Wechsel des Kursbuchs zum neu gegründeten Kursbuch Verlag in Berlin. Die Sammlung Freisprüche. Revolutionäre vor Gericht erscheint. Das Verhör von Habana und die Oper El cimarrón (Musik: Hans Werner Henze) werden uraufgeführt.

1971
Arbeit an einem Film für den WDR über den spanischen Anarchisten Buenaventura Durruti.

1972
Veröffentlichung des Romans Der kurze Sommer der Anarchie. Buenaventura Durrutis Leben und Tod.

1973
Die Sammlung Gespräche mit Marx und Engels erscheint.

1974
Veröffentlichung der Essaysammlung Palaver. Politische Überlegungen. Längerer Aufenthalt in New York (bis 1975).

1975
Rückzug aus der Redaktion des Kursbuchs. Mausoleum. Siebenunddreißig Balladen aus der Geschichte des Fortschritts erscheint. Uraufführung der Oper La Cubana (Musik: Hans Werner Henze) in München.

1978
Der Untergang der Titanic. Eine Komödie erscheint.

1979
Umzug nach München.



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