Der Fundamentalist, der keiner sein wollte

Mohsin Hamid

Deutschsprachige Belletristik

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Artikelnummer: 9783832164416

Lahore. In einem Café sitzen sich ein mitteilsamer Pakistani und ein zurückhaltender Amerikaner gegenüber. Als langsam die Nacht über die Stadt ...

Lahore. In einem Café sitzen sich ein mitteilsamer Pakistani und ein zurückhaltender Amerikaner gegenüber. Als langsam die Nacht über die Stadt hereinbricht, enthüllt der Pakistani immer mehr Details seiner Lebensgeschichte. Changez heißt er, und er erzählt, wie er als junger, ehrgeiziger Gaststudent nach Princeton kommt. Als Vorzeigestudent wird er nach seinem Abschluss sofort von einer Elite-Firma engagiert. Er stürzt sich ins pulsierende Leben New Yorks, erhält durch seine reiche Freundin Erica Zugang zu Manhattans High Society und wähnt sich auf der Seite der Gewinner. Aber nach dem 11. September fällt sein amerikanischer Traum vom unaufhaltsamen Aufstieg langsam in sich zusammen. Plötzlich erscheint Changez die Bindung an seine Heimat wichtiger als Geld, Macht und Erfolg. All dies berichtet der Pakistani dem Amerikaner, dessen Motivation an dem Gespräch im Dunkeln bleibt. Allein im Spiegel des Erzählers zeichnet sich ab, dass der grausame Höhepunkt der Geschichte kurz bevorsteht.

Technische Informationen

Eigenschaften [Bücher]

Titel Der Fundamentalist, der keiner sein wollte
Untertitel Roman
Übersetzer Eike Schönfeld
Autor Mohsin Hamid
EAN 9783832164416
ISBN 978-3-8321-6441-6
Format Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber DuMont Lit. und Kunst
Anzahl Seiten 190
Gewicht 217
Veröffentlichungsdatum 20170915
Veröffentlichung (Jahr) 2017
Land DE
Autorentext

Mohsin Hamid, geboren in Lahore, Pakistan, studierte Jura in Harvard und Literatur in Princeton. Heute lebt er mit seiner Familie in Lahore und London. Seine Romane wurden in über 30 Sprachen übersetzt. >Der Fundamentalist, der keiner sein wollte< stand auf der Shortlist des Booker-Preises und wurde von Mira Nair verfilmt. Bei DuMont erschienen zuletzt seine Romane >So wirst du stinkreich im boomenden Asien< (2013) und > >Exit West< (2017) sowie der Essayband >Es war einmal in einem anderen Leben< (2016). Eike Schönfeld übersetzt englischsprachige Literatur, darunter Werke von Shalom Auslander, Nicholson Baker, Saul Bellow, Jeffrey Eugenides, Jonathan Franzen, Daniel Mendelsohn, Steven Millhauser, Vladimir Nabokov, J. D. Salinger und Sloan Wilson. 2004 wurde ihm der Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis verliehen, 2009 erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.



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