PC-Komponenten

Einen Standard-PC ohne individuelle Note? Kann ja jeder! Die richtigen Profis und Bastler/innen stellen sich ihren PC selber zusammen! Trotz der starken Konkurrenz durch Tablet-PCs und Smartphones sind die klassischen Computer weiterhin sehr beliebt. Und das hat vielfältige Gründe! weiterlesen »

PC-Gehäuse

PC-Gehäuse »

Ein PC ist nur so schön wie sein Gehäuse. Doch es zählen genauso die inneren Werte. Erfahren Sie hier, was Sie technisch beachten sollten. weiterlesen »

Motherboard

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ATX oder BTX? Was ist der Unterschied und worauf sollten Sie achten, damit das Motherboard in Ihr Gehäuse passt. Hier finden Sie die Antwort. weiterlesen »

Prozessoren

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Single-Core, Dual-Core oder Quad-Core? Ein guter Prozessor macht Ihren Computer leistungsfähiger und schneller. weiterlesen »

Arbeitsspeicher (RAM)

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Arbeiten Sie mit Software, die viel Leistung beansprucht, z.B. mit Videoschnitt- oder Bildbearbeitungsprogrammen? Dann sorgen Sie für genügend Arbeitsspeicher! weiterlesen »

Interne Festplatten

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Klassische HDD oder moderne SSD? Mehr über die Vor- und Nachteile der beiden Datenspeichertechnologien erfahren sie hier. weiterlesen »

Laufwerke

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Internes oder externes Laufwerk? Mit DVD- oder Blu-Ray-Leser? Oder sogar ein Brenner? Hier werden Ihre Fragen beantwortet. weiterlesen »

Grafikkarten

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Schauen Sie gerne Videos oder spielen grafisch aufwendige Games? Dann sollten Sie eine geeignete Grafikkarte in Ihren PC einbauen. weiterlesen »

Soundkarten

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Was ist der Vorteil einer Soundkarte? Weshalb der Onboard-Soundchip des Motherboards nicht in jedem Fall reicht, erfahren Sie hier. weiterlesen »

Netzteile

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Das Netzteil versorgt den PC mit Strom. Was es mit der Nennleistung und der maximalen Belastbarkeit auf sich hat, wird Ihnen hier erklärt. weiterlesen »

Lüfter & Kühlung

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Ob aktive oder passive Kühlung, lieber Luft- oder Wasserkühlung – hier werden die Vorteile und Nachteile erklärt. weiterlesen »

Zubehör PC-Komponenten

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Haben Sie alle passenden PC-Einzelteile beisammen? Dann geht’s ans Zusammenbauen. Hier erfahren Sie mehr zum geeigneten Werkzeug. weiterlesen »

PC zusammenstellen

PC zusammenstellen - Schritt für Schritt Anleitung

Sie wissen nicht, wo anfangen und wo aufhören. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, worauf sie beim PC-Bau achten müssen.
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Desktop vs. Notebook

Desktop vs. Notebook

PC oder Notebook? Mit dieser Entscheidungshilfe finden Sie garantiert das passende Gerät.
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Speichermedien - Daten für die Ewigkeit

Speichermedien - Daten für die Ewigkeit

Hier finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Speichermedien sowie Ihrer Vorteile und Nachteile.
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PC-Gaming

PC-Gaming

Hier finden Sie alles, was das PC-Gamer-Herz begehrt - von der geeigneten Hardware, über das Zubehör, bis zu den Games.
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Drucker & Scanner

Drucker & Scanner

Laserstrahl- oder Tintenstrahldrucker? Hier erfahren Sie mehr zu den verschiedenen Druckertypen und erhalten das passende Zubehör.
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Kaufberatung PC-Komponenten

PC-Komponenten für maximale Flexibilität

Der PC bringt einige Vorteile gegenüber einem Tablet oder einem Smartphone mit sich. Hauptgrund dafür ist der modulare Aufbau eines PCs aus leistungsstarken Komponenten. Mit diesen können Sie ihren PC nach ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Darf es ein leistungsstarker Gamer-PC oder lieber ein klassischer Arbeits-PC sein? Ganz egal welche Art von PC, mit den verschiedenen PC-Komponenten können Sie Ihren individuellen Computer so gestalten, wie Sie wünschen. Die nun folgende Kaufberatung erklärt die wichtigsten PC-Komponenten und gibt praktische Tipps, auf was beim Kauf geachtet werden muss.

Das Gehäuse hat es in sich.

Das Gehäuse gibt vor, welche Komponenten in Ihrem PC Platz finden. Denken Sie bei der Wahl des Gehäuses deshalb stets an die Ausstattung. Einige Gehäuse lassen sich komplett ohne Schraubenzieher öffnen und schliessen, andere haben dafür bereits einen leisen Lüfter integriert oder besitzen bereits ein Netzteil.

Ein integrierter Lüfter ist besonders empfehlenswert, wenn Sie extrem leistungsstarke Komponenten in Ihren PC einbauen wollen. Dennoch kommt ein integrierter Lüfter meist nicht an die Leistunsfähigkeit eines externen Lüfters heran.

Mit dem Motherboard beginnt das Herz des PCs zu schlagen.

Das Motherboard, auch Mainboard genannt, ist das Herzstück eines PCs. In den meisten Fällen ist es auf Prozessoren von Intel oder von AMD ausgelegt.

Die Bauform und Anschlussmöglichkeiten des Motherboards geben die Auswahl der Bauteile und deren Form vor. Wenn sie zum Beispiel ein elegantes PC-Gehäuse möchten und sich für eine Variante mit ATX-Hauptplatinen entschieden haben, sollten Sie sicher gehen, dass das Motherboard nicht dem grösseren BTX-Standard entspricht. Neben den erwähnten gehören auch noch die Mini-ATX, die Micro-ATX (mATX) und die Mini ITX zu den gängigen Standards bei Hauptplatinen.

Prozessoren sorgen für kurzen Prozess.

Der Hauptprozessor, auch CPU (Central Processing Unit) genannt, sitzt normalerweise auf dem Motherboard oder wird in einem freien Steckplatz, einem so genannten Slot, platziert. Er muss von einem Lüfter oder Ventilator gekühlt werden, da er bei aufwendigen Rechenaufgaben schnell erhitzt.

Der Prozessor übernimmt hauptsächlich Aufgaben wie das Berechnen und Steuern von Befehlen. Deshalb ist er mit einem Rechen- und Steuerwerk ausgestattet. Auf diese Weise werden alle möglichen Rechenaufgaben des Computers ausgeführt und koordiniert.

Wird dem Betriebssystem ein Befehl erteilt, wie beispielsweise das Drucken eines Dokuments, wird diese Aufgabe in eine Berechnung umgewandelt und an den Prozessor weitergeleitet. Dieser koordiniert die Rechenaufgabe mit Hilfe eines Befehlsdecoders und leitet sie, nachdem die gelöst wurde, an die entsprechende Stelle, in diesem Fall den Drucker, weiter.

Die gängigsten CPU sind Ein-Kern- oder Single-Core-Prozessoren, Zwei-Kern- oder Dual-Core-Prozessoren sowie Vier-Kern- oder Quad-Core-Prozessoren. Die Anzahl der Kerne bestimmt die Leistungsfähigkeit des Prozessors. Dabei gilt, je mehr Kerne desto mehr Aufgaben kann der Prozessor gleichzeitig ausführen.

Intel und AMD sind die führenden Hersteller von Prozessoren.

Der Arbeitsspeicher, das Kurzzeitgedächtnis des PCs.

Der Arbeitsspeicher oder RAM (Random-Access Memory) bezeichnet den Speicher, welcher die gerade auszuführenden Programme und die dazugehörigen Dateien enthält. Der Arbeitsspeicher ist ein Teil der Zentraleinheit. Der Prozessor greift direkt auf den Arbeitsspeicher zu, weshalb dieser die Leistungsfähigkeit des gesamten PCs wesentlich beeinflusst.

Physischer Speicher wird im Normalfall über einen oder mehrere Steckplätze angebunden. Diese Steckplätze übertragen die Steuer-, und Adressinformationen sowie die eigentlichen Nutzdaten.

Der Datenspeicher, das Langzeitgedächtnis des PCs.

Bei den Festplatten unterscheidet man zwischen einer klassischen HDD (Hard Disk Drive) und einer SSD (Solid State Drive).

Die HDD ist aus einer oder mehreren Magnetscheiben zusammengesetzt und besitzt einen Lesekopf. Während die Magnetscheiben im Betrieb um die eigene Achse drehen, liest der Lesekopf, der an einem Schwungarm befestigt ist, die Daten, die auf der Festplatte gespeichert sind. Man unterscheidet zwischen einer 2.5“-Festplatte, die meist in Laptops zum Einsatz kommt und der grösseren 3.5“-Festplatte, die in ein PC-Gehäuse passt und in der Regel über mehr Speicherplatz verfügt.

In einer SSD sind viele Flash-Speicher verbaut, die man auch von USB-Sticks her kennt. Anders als bei der herkömmlichen HDD werden also keine fragilen, mechanischen Teile eingesetzt. Eine SSD ist deshalb robuster und überlebt die meisten Stürze, Stösse und Schläge, während bei einer HDD mit Datenverlust und Defekten gerechnet werden muss. Da die SSD über keine drehenden Scheiben und anderen mechanischen Teile verfügt, gibt sie fast keine Geräusche ab. Sie ist ausserdem leichter als eine klassische Festplatte.

Einer der grössten Vorteile einer SSD ist jedoch, dass sie einiges schneller arbeitet als eine herkömmliche Festplatte. Das Aufstarten eines PC mit SSD geht deshalb bis zu doppelt so schnell und Dateien und Programme öffnen sich sogar bis zu viermal so schnell.

Jedoch ist eine SSD zurzeit noch einiges teurer als eine klassische HDD. Ausserdem ist die maximal mögliche Speicherkapazität einer HDD derzeit einiges höher als die einer modernen SSD. Bei Datenverlusten gibt es bei den HDDs meist noch Hoffnung, die Daten mit speziellen Werkzeugen zu retten, bei einer SSD ist es bei Datenverlust meist vorbei.

Aus diesen Gründen ist eine Kombination aus beiden Varianten empfehlenswert. Das Betriebssystem und Programme auf die schnell zugegriffen werden soll, werden auf der SSD installiert, alle weiteren Daten und Dateien werden auf der HDD platziert.

Laufwerke zum Lesen und Beschreiben von Datenträgern.

Ein optisches Laufwerk ist ein CD-, DVD- oder Blu-Ray-Laufwerk. Es gibt externe Laufwerke, welche Sie an Notebooks oder PCs anschliessen können oder interne Laufwerke, mit welchen Sie Ihren PC aufrüsten können.

Neben den einfachen optischen Laufwerken gibt es auch Brenner. Der Vorteil eines Brenners ist, dass er nicht nur lesen, sondern auch schreiben kann. Das heisst, sie können Bilder, Videos und andere Dateien auf einen Datenträger wie eine CD, einen DVD oder eine Blu-ray-Disc schreiben bzw. brennen. Deshalb hat der DVD- und der Blu-ray-Brenner die einfachen Laufwerke so gut wie abgelöst.

Auch reine CD-ROM-Laufwerke sind kaum noch im Umlauf, da diese keine DVD oder Blu-rays lesen können. Umgekehrt sind DVD- oder Blu-ray-Laufwerke jedoch in der Lage, CDs zu lesen.

Grafikkarte - das Auge spielt mit.

Die Grafikkarte oder GPU (Graphics Processing Unit) ist für ziemlich alles verantwortlich, was Sie auf Ihrem Bildschirm sehen. Von der normalen Bildschirm-Oberfläche bis hin zu 3D-Games. Die Grafikkarte beeinflusst aber nicht nur, wie Sie etwas sehen, sondern beschleunigt beispielsweise auch das Dekodieren von Videodateien. Wenn Sie also den neusten Videoplayer mit der richtigen Grafikkarte kombinieren, laufen auch YouTube-Videos erheblich flüssiger und sehen dazu noch schöner aus.

Sie haben die Wahl zwischen integrierten Grafikkarten von Intel oder AMD oder einer separaten GPU. Integrierte Grafikkarten sind direkt im Prozessor oder auf dem Motherboard verbaut und teilen sich den Arbeitsspeicher mit dem Prozessor. Separate GPUs konzentrieren sich nur auf die Grafik und verfügen über einen eigenen Speicher. Das führt zu einer erheblich besseren Performance.

Soundkarte - satter Sound auf die Ohren.

Soundkarten werden oft vernachlässigt, da Motherboards gute Onboard-Chips für die Soundausgabe bieten. Diese sind auch nicht zu verachten, sogar digitale Eingänge gehören heute schon fast zur Standard-Ausstattung. Trotzdem bleiben sie dedizierten Soundkarten unterlegen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Onboard-Chips anfällig auf Störsignale von laufenden Festplatten, Grafikkarten und Prozessoren sind. All dies befindet sich auf dem Motherboard auf engem Raum und lässt sich schlecht abschirmen. Speziell bei höheren Lautstärken lässt sich der Unterschied gut erkennen. Bei Onboard-Chips bleibt da bald mal die Luft im Ton weg.

Das Netzteil setzt den PC unter Strom.

Bei den Netzteilen gilt es die Nennleistung und die maximale Belastbarkeit zu berücksichtigen. Die Nennleistung bezeichnet die maximale Leistungsabgabe. Wieviel der Computer tatsächlich an Strom aufnimmt, also der Stromverbrauch, wird jedoch von der Systemauslastung des PCs und der Effizienz des Netzteils bestimmt.

Die Qualität eines Netzteils lässt sich an verschiedenen Eigenschaften erkennen. Dazu gehören ein niedriger Geräuschpegel und eine ausfall- und schwankungsfreie Versorgung auch bei ungleichmässiger Verteilung der Last auf den Spannungsausgängen. Sehr hochwertige Netzteile besitzen zusätzlich noch abnehmbare Kabel, ein besonderes Design oder temperaturgeregelte Lüftungen.

Mit Lüfter & Kühlung cool bleiben.

Lüfter und Kühler sind essenziell, damit der PC nicht überhitzt und kaputt geht. Innerhalb des PCs entsteht die grösste Hitze beim Prozessor und bei der Grafikkarte. Um die Geschwindigkeit dieser beiden PC-Komponenten zu steigern, werden immer mehr Transistoren in die Chips gepackt. Wir reden hier von mehreren Milliarden Transistoren auf wenigen Quadratzentimetern. Diese Transistoren erzeugen Wärme, weil der Strom mit extremster Geschwindigkeit durch die Leitungen fliesst. Diese liegen eng beieinander, was den Effekt noch verstärkt.

Für die Kühlung des Hauptprozessors gibt es zwei Arten von CPU-Kühlern – die aktive und die passive Kühleinheit. Vorteil der passiven Kühlung ist die geringe Geräuschlast. Allerdings reicht diese nur aus, wenn Sie eine geringe Rechenleistung benötigen. Bei hoher Leistung ist eine aktive Kühlung empfehlenswert.

Auch bei der Grafikkarten-Kühlung gibt es zwei Arten – die Luftkühlung und die Wasserkühlung. Zuerst muss aber geprüft werden, ob beide Varianten mit der Grafikkarte kompatibel sind. Für den Normalverbraucher reicht meistens eine Luftkühlung. Die Wasserkühlung ist komplexer und teurer, damit können aber High-End-GPUs an Ihre Leistungsgrenzen getrieben werden.

Zubehör PC-Komponenten

Wenn Sie alle Komponenten ausgesucht haben, heisst es nun, den PC zusammenzubauen. Dafür benötigen Sie noch das richtige Zubehör wie Schraubenzieher bzw. Schraubendreher. Mit den normalen Werkzeugen zuhause kommen Sie beim PC wohl nicht allzu weit, da Sie hier äusserst feinmechanisch unterwegs sein müssen.

Auch sehr nützlich kann eine Hochleistungs-Kühlpaste sein. Mit dieser können Sie Unebenheiten am Gehäuse bzw. Unebenheiten zwischen CPU und Kühler abdecken, um die Wärmeübertragung vom Prozessor an die Kühlung zu verbessern.

Fazit PC-Komponenten

Mit dem Kauf einzelner PC-Komponenten bauen Sie sich Ihren individuellen Computer zusammen. Sie entscheiden selber, welche der Komponenten besonders leistungsstark sind und stellen sich einen PC zusammen, der genau auf Ihre Ansprüche zugeschnitten ist.

Achten Sie darauf, dass die einzelnen Komponenten miteinander kompatibel sind. Motherboard, Prozessor und Gehäuse sowie die weiteren PC-Komponenten sollten zusammenpassen. Entscheiden Sie sich also für einen Standard und wählen Sie die Bauteile entsprechend aus.

Wir haben ein Tutorial zum PC-Bau erstellt, das Sie Schritt für Schritt anleitet, einen PC zusammenzubauen. In der Videoanleitung zeigen wir auch bildlich, wie der PC zusammengesetzt wird. Am Schluss geben wir praktische Tipps zur Fehlerbehebung, damit der PC-Bau in jedem Fall zum Erfolg führt!

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