Wer auf ganz große Bildschirmdiagonalen setzt, ist bei Plasma richtig. Auf der IFA 2006 stellte Panasonic einen Fernseher mit unglaublichen 260 cm Diagonale vor. Für Heimkinos und für Filmfans mit der Möglichkeit, den Raum abzudunkeln, ist Plasma die beste Wahl.
Die Reaktionsgeschwindigkeit liegt über der von Standard-LCD-Schirmen und auch der Kontrast ist durch die abschaltbaren Plasma-Zellen höher. Die Farben wirken bei seitlicher Betrachtung extrem knackig, nur bei der Detailgenauigkeit und beim Stromverbrauch gibt es noch kleine Nachteile.
Die Technik mit den Flüssigkristallen ist perfekt für den Genuss von norma- lem Fernsehprogramm und Filmen. LCDs glänzen mit absoluter Detail- genauigkeit und höchster Auflösung, da die einzelnen Bildkristalle extrem klein sein können. Das ist spitze, wenn der Betrachtungsabstand gering ist.
Die Bilder wirken bei Tageslicht äußerst brillant, da die Hintergrund-
beleuchtung sehr hoch ist. Das wirkt sich jedoch leicht negativ auf den Kontrast aus. Die Nachteile in der Bewegungsunschärfe lösen die meisten Hersteller inzwischen extrem gut, so dass es kaum zu Nachzeichnungen
bei bewegten Bildern kommt.

Je mehr Bildpunkte ein Fernseher darstellen kann, um so
detailreicher ist das Bild. Für das perfekte Heimkinoerlebnis
sorgen daher TV-Geräte mit Full HD - die volle Hochauflösung.
Denn diese LCD- oder Plasma-Bildschirme sind mit
1.920 x 1.080 Pixeln mehr als doppelt so hoch aufgelöst, wie
es der HD ready-Standard mit 1.280 x 720 Pixeln verlangt.
Full HD ist also noch besser als herkömmliches HDTV,
welches gegenüber dem normalen TV Signal auch schon
außergewöhnlich viele Details und Brillanz darstellt.
Übrigens wirken nicht nur hoch aufgelöste Bildquellen,
sondern alle Filme und Fernsehprogramme auf
Full HD-Geräten besser als auf herkömmlichen Geräten.